Fly, Butterly, fly

 

Schmetterlinge. Wie leicht sie durch die Lüfte tanzen, bunte Farbtupfer vor blauem Sommerhimmel, voller Leichtigkeit und Lebensfreude von Blüte zu Blüte taumelnd um den süßen Nektar zu schmecken… sie verführen nahezu zur Poesie!

Gesehen habt ihr den Schmetterling bei der intensiven kommerziellen Nutzung dieses Jahr sicherlich schon oft, aber habt ihr einmal rein gespürt, was für ein zauberhaftes Wesen er ist? Diese #Leichtigkeit, die #Lebensfreude, die #Unbeschwertheit, die #Farbigkeit, die #Freiheit, die #Anmut und #Grazie, die #Unschuld, die #Verspieltheit, die #Verletzlichkeit, die #Symbolik… nicht ohne Grund galt er in vielen Kulturen als Krafttier und wurde für FOUND MY MEE als ein Leittier gewählt.
Es lohnt sich, tiefer in die Bedeutung einzutauchen.

Das besondere am Schmetterling ist seine absolute Wandlungskraft. Nein, mehr noch, es ist wahre und absolute Wandlung, ein Niederlegen des Alten und ein komplettes Aufgehen im Neuen. Die aus dem Ei geschlüpfte Raupe, welche nur krabbeln kann, tut den lieben langen Tag nichts außer fressen. Während dieser Zeit häutet sie sich mehrmals, um sich dann zu verpuppen. Was dann passiert, ist wahrlich ein #Wunder. Innerhalb weniger Wochen wird in der Puppe aus der Raupe ein Schmetterling, welcher dann schlüpft um in die Welt zu fliegen.
Der Schmetterling zeigt: Nichts ist unmöglich, glaube an Wunder! Nur der Glaube, dass etwas nicht möglich ist, lässt diese Unmöglichkeit Realität werden. Leg die Angst vor Wandel ab und gib Dich dem natürlichen Lauf der Energie hin.

Im gälischen gab es für die Zeremonie, die Feuerstellen in der Gemeinschaft mit einer am Freudenfeuer angezündeten Fackel zu entzündet, dasselbe Wort wie für Schmetterling. Feuer transformiert.
Entsprechend steht der Schmetterling für tiefgreifende Transformation. Dies kann auf unterschiedliche Bereiche im Leben und Deiner Selbst zutreffen, beispielsweise Wandlungen von Emotionen, Beziehungen, Werten. Wie die Raupe, sammelt man Erfahrungen im Leben, wird innerlich reifer, verpuppt sich dann indem man sich zurückzieht um alles zu verarbeiten und vorzubereiten und lässt dann los um in die neue Ebene zu steigen und in dieser weiter durchs Leben zu „fliegen“. Dabei gilt es, sich das „Futter“ (körperlich und geistig) genau auszuwählen um die richtige Entwicklung zu machen. Denn es gibt unendlich viele mögliche neue Realitäten, so wie es rund 160.000 Schmetterlingsarten gibt, jährlich werden 700 neue entdeckt.

Ebenfalls steht der Schmetterling für Zyklus und Wiedergeburt. Die alten Griechen nannten den Schmetterling „Psyche“ (Hauch, Atem, Seele), da man davon ausging, dass dieser die Seele der Toten war. Der Begriff Schmetterling wiederum, 1501 erstmalig belegt, stammt aus dem ostmitteldeutschen Wort Schmettern (was Schmid, Rahm bedeutet), da sich davon viele Arten angezogen fühlen. In England wurde die selbe Beobachtung gemacht, daher der Begriff Butterfly. Der Anmut des Schmetterlings werden diese und auch weitere genutzte Begriffe, welche aus der praktischen Beobachtung heraus gewonnen wurden, zwar nicht gerecht, aber da steht bzw. fliegt er drüber.
Mit ausgebreiteten Flügeln, welche so fantastisch schillernde Farben und Zeichnungen haben wie kein anderes Lebewesen. Mal im Schwirrflug, mal langsam bis schnell flatternd, mal im Gleitflug. Die Flügel implementieren in vielen Traditionen die Verbundenheit mit der spirituellen Welt. Der Schmetterling fordert uns mit seinen schwerelosen Flügeln auf, sich selbst im Geiste solche Flügel zu schenken und das Leben aus einer anderen Perspektive zu sehen. Mit mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und Verspieltheit. Aus der Schmetterlingsperspektive sozusagen. Je mehr einem dies gelingt, desto harmonischer, friedlicher und kräftiger wird die eigene Energie fließen.
Entfalte dich! Glaube an deine Träume! Die Flügel warten auf Deine Entdeckung.

Neben der Farbgebung ist auch das Muster der Schmetterlingsflügel faszinierend. Um sich vor Feinden zu schützen, wählte jede Art ihr Motto: Tarnung, Täuschung oder Warnung. Selbiges gilt für die Raupe, welche zusätzlich in der Haptik variiert.
Setz auch Du Dich damit auseinander, welchen Schutz Du brauchst und wie Du ihn erreichen kannst. Trotz des imposanten Auftritts ist der Schmetterling nämlich sehr verletzlich. Dies gilt es zu schützen, aber zu bewahren, denn Leben und Lebendigkeit sind Verletzlichkeit. Werde in der Verletzlichkeit lebendig, denn sie ist die Stärke. Öffne Dein Herz. Wer wahrhaftig lieben will, muss sein Herz öffnen. Und ist es nicht die Liebe, die uns reich macht, die uns am Leben hält und verbindet? Ans Leben, für sich selbst, für andere. Man kann nicht unbeweglich sein und das Prickeln des Lebens spüren, nicht auf Nummer sicher gehen und das Leben mit allen Sinnen schmecken. Denn das einzige „Risiko“ im Leben ist der Tod, vor welchem man sich ohnehin nicht schützen kann und welcher, wie der Schmetterling zeigt, lediglich eine Metamorphose ist.

So wie es auch der weibliche Zyklus vorgibt. Überhaupt ist der Schmetterling ein Symbol der Weiblichkeit. So stand er für die minoische Göttin des Lebens und er Fruchtbarkeit, da die Form seiner Flügel einer Vulva gleicht. In der aztekischen Kultur war er ebenfalls ein Symbol der Fruchtbarkeit sowie Vegetation. Da viele Symbole der Weiblichkeit mit dem Mond verknüpft sind, ist es auch der Schmetterling: In den Biegungen seinen Flügels ist die Mondsichel zu erkennen. Aus eben jener Form wurde in der minoischen Kultur die Doppelaxt gefertigt, welche wiederum mit dem Wert #Schutz verknüpft werden kann.

Schmetterlinge gleiten von Blüte zu Blüte um vorsichtig und genussvoll ihren Nektar zu trinken, ihr Lebenselexir. Indem sie dies tun, spielen sie auch eine wichtige Rolle bei der Bestäubung, manche Blütenkelche können gar nur vom Schmetterling bestäubt werden. Im Ökosystem spielen sie, wie alle anderen Insekten auch, eine entscheidende Rolle. Durch die eingesetzten Pestizide herrscht leider ein immer größeres Schmetterlings- und auch Insektensterben vor, da deren Einsatz von der Regierung erlaubt ist. Dr. Robert Trusch hat hierzu gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe einen Aufruf für eine Petition gestartet, um diese Pestizide zu verbieten. Found My Mee folgt diesem Aufruf! Also, #havealook Petition #haveanopinion, #makeamove.

Neben der Wichtigkeit dieses Verbots – im Übrigen wird unsere Nahrung dadurch auch vergiftet – würdet ihr den Schmetterling verlieren wollen? Dessen Vielfalt, welches für die unendlichen Möglichkeiten der Weiterentwicklung steht? Ein so zauberhaftes Tier, welches eine so tiefe Bedeutung und Weisheit in sich trägt. #Leittier.

Seid es Euch wert!

Video by Found My Mee, music by Kate Stone https://www.facebook.com/kate.handpan/

 

HAVE AN OPINION – In dieser Kategorie verweist FOUND MY MEE auf gute und schlechte Artikel  Aktionen, Websiten etc. die nicht für jeden etwas sind. Es wird gezeigt, was es alles auf der Welt gibt und fordert auf, eine eigene Haltung zu bilden.

 

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